Betriebsausflug 2014: Die Schwabenolympiade

Am vergangenen Freitag war es wieder soweit: der diesjährige Lightwerk-Betriebsausflug stand vor der Tür. Vor einigen Wochen hatten die Lightwerker die Möglichkeit zwischen zwei Aktivitäten zu wählen. Mit knappem Vorsprung hat diesmal die Schwabenolympiade vor dem Krimi-Spiel gewonnen.

Ein Bus brachte uns also am Freitagnachmittag alle zusammen an den idyllischen Max-Eyth-See. Dort angekommen wurden wir von unseren stilecht in Lederhose und Schürze gekleideten Betreuern Eugen und Erna begrüßt. Nach einem kleinen schwäbisch-Kurs und einer Runde Schnaps für alle, wurden wir in vier Gruppen eingeteilt.

An der ersten Spielstation ging es darum, eine Zielscheibe mit einer kleinen Armbrust möglichst mittig zu treffen. Das Spiel erwies sich als schwerer als es aussah, aber letztendlich holte sich jede Gruppe einige Punkte.

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Mithilfe einer Karte fanden die Teams dann nach und nach zu den weiteren Stationen. Beim nächsten Spiel mussten möglichst viele Hufeisen so geworfen werden, dass sie um eine Eisenstange liegen blieben. Ein Wurfspezialist hat sogar den bis dato aufgestellten Rekord geknackt und alle Hufeisen perfekt platziert.

Als Nächstens hieß es “auf die Plätze, fertig, MELKEN”. Bei diesem Spiel ging es darum, jeweils zu zweit möglichst viel Milch aus Plastik-Eutern zu zapfen. Daraufhin folgten noch Eierlaufen, Hut- und Schwämme-Werfen.

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Auf dem Weg zwischen den Stationen mussten wir immer wieder schwäbische Wörter ins Hochdeutsche übersetzen, geschichtliche Fragen beantworten oder auch ein Gedicht schreiben. Zusatzpunkte konnten durch originelle Trinksprüche oder eine tolle Performance ergattert werden. So wurde dann an jeder Station zu improvisierten Gesangs- und Tanzeinlagen viel gelacht.

Nach rund sechs Kilometern Laufen, fünf Spielstationen und jeder Menge (schwäbischem) Wissen später, wurden uns Tretroller überreicht auf denen wir dann in Richtung Grillplatz aufbrachen. Hierbei kamen wir noch einmal ordentlich ins Schwitzen, bevor wir in unser wohlverdientes Grillgut beißen konnten.

Nach der Stärkung setzten wir uns zum Abschluss gemütlich zusammen und sangen noch einige Lieder mit Gitarrenbegleitung. Als es langsam dunkel wurde, packten wir unsere Sachen und liefen – manche mehr, manche weniger K.O. – zum Bus und verteilten uns anschließend in verschiedene Bars in Stuttgart oder auch direkt in die eigenen Betten. Das Wochenende hatten wir uns nach dem sportlichen Tag wirklich verdient.

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